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%% LyX 0.12 (C) 1995-1998 by Matthias Ettrich and the LyX Team

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\begin{document}

\begin{spacing}{1.25}
\begin{tabular}{lr}
\underbar{\Large 1.)Einleitung} \par& 3 \\
\underbar{\Large 2.) Definitionen} \par& 3 \\
\( \quad  \)\underbar{a) Definition von elektromagnetischer Strahlung} \par& 3 \\
\( \quad \:  \)Leistung; Frequenz / Wellenlänge, Entstehung an Elektronik \par& 3 \\
\( \quad  \)\underbar{b) Definition von Computer (nach VDE)} \par& 4 \\
\( \: \quad  \)digitale Datenverarbeitungsanlage aus integrierten Schaltungen \par& 4 \\
\underbar{\Large 3.)Grundlagen} \par& 4 \\
\( \quad  \)\underbar{a) Abschirmung} {\large } \par& 4 \\
\( \:  \)\( \quad  \)Wie, mit welchen Materialien, wo \par& 4 \\
\( \quad  \)\underbar{b) Meßmethoden }\par& 5 \\
\( \quad \:  \)- elektrische Felder \par& 5 \\
\( \:  \)\( \quad  \)womit nach VDE / TCO, Prinzip \par& 5 \\
\( \:  \)\( \quad  \)- magnetische Felder \par& 6 \\
\( \: \quad  \)womit nach VDE / TCO, Prinzip \par& 6 \\
\( \:  \)\( \quad  \)- Wellen \par& 7 \\
\( \:  \)\( \quad  \)womit nach VDE / TCO, Prinzip \par& 7 \\
\underbar{\Large 4.)Warum abschirmen?} \par& 8 \\
\( \quad  \)\underbar{a) Störung an anderen Geräten} \par& 8 \\
\( \:  \)\( \quad  \)Störung bei Rundfunk/TV-Empfang, Störung anderer Computer\par& 8 \\
\( \quad  \)\underbar{b) Störung durch andere Geräte} \par& 8 \\
\( \quad \:  \)Stromleitungen, TV-Geräte, Straßenbahnleitungen, Lautsprecher \par& 8 \\
\( \quad  \)\underbar{c) Sicherheit (Datenschutz)} \par& 9 \\
\( \: \quad  \)TEMPEST (=Lauschen), DOS (=Lahmlegen) \par& 9 \\
\( \quad  \)\underbar{d) Einflüsse auf Menschen}\par& 9 \\
\( \: \quad  \)Elektrosmog, Röntgenstrahlung an Monitoren? \par& 9 \\
\underbar{\Large 5.)Messungen an einem (normalen) PC} \par& 10 \\
\( \quad  \)\underbar{a) Meßwerte} \par& 10 \\
\( \: \quad  \)Tabelle \par& 10 \\
\( \quad  \)\underbar{b) Meßmethoden} \par& 11 \\
\( \:  \)\( \quad  \)Nennung, Vergleich mit VDE / TCO, evtl. Besonderheiten \par& 11 \\
\( \quad  \)\underbar{c) Auswertung} \par& 12 \\
\( \: \quad  \)Quellen, Auswirkungen, Vergleich mit anderen Quellen \par& 12 \\
\( \quad  \)\underbar{d) Vergleich mit erhofften / vorgeschriebenen Werten }\par& 13 \\
\( \quad  \)\underbar{e) Absichtliche Abstrahlung im 10Mhz-Bereich} \par& 13 \\
\end{tabular}

\begin{tabular}{lr}
\underbar{\Large 6.)Messungen an einem abgeschirmten PC} \par& 15 \\
\( \quad  \)\underbar{a) Meßwerte }\par& 15 \\
\( \quad  \)\underbar{b) Meßmethoden }\par& 16 \\
\( \quad  \)\underbar{c) Auswertung }\par& 16 \\
\( \quad  \)\underbar{d) Vergleich mit erhofften/vorherigen Werten }\par& 17 \\
\underbar{\Large 7.)Schluß} \par& 17 \\
\( \quad  \)drahtlose Netzwerke\par& 17 \\
\underbar{\Large A.)Beschreibung des verwendeten Computers} \par& 19 \\
\( \quad  \)\underbar{a) Komponenten} \par& 19 \\
\underbar{\Large B.)Beschreibung der verwendeten Abschirmmaterialien } \par& 19 \\
\underbar{\Large C.)Literatur / Zitatenverzeichnis} \par& 20 \\
\underbar{\Large D.)Beschreibung der verwendeten Software} \par& 21 \\
\end{tabular}
\end{spacing}

\newpage

\noindent {\LARGE 1.)} \underbar{\huge Einleitung }{\huge \par}

{\raggedright ~\par}

\begin{spacing}{1.25}
\noindent Auf das Thema gekommen bin ich aufgrund meines Interesses für Computer\-sicherheit
und einer gewissen Nähe zu den (teils ausgefallenen) Hard- und Softwarebasteleien
des ChaosComputerClubs e.V. in Berlin, der sich laut Vereins\-charta mit dem
kreativen Um\-gang mit Technik, den gesellschaftlichen Aus\-wirkungen der
zunehmenden Technisierung und der Vertretung des Daten\-schutzes verschrieben
hat\footnote{
{[}wch{]}
}. Dabei stößt jeder, der sich für dieses Gebiet interessiert, über kurz oder
lang auf den Begriff TEMPEST (Transient Electromagnetic Pulse Standard)\footnote{
{[}cth{]}
}. Dieser beschreibt einen Standard der amerikanischen Regierung für die Messung
der elektro\-magnetischen Emission eines Computers, und wieviel ein (Regierungs)-PC
davon abstrahlen darf. 1985 gelang es dem Nieder\-ländischen Wissen\-schaftler
Wim van Eck einen TEMPEST-\-Angriff durch\-zu\-führen und er ver\-öffentlichte
im \char`\"{}Computers \& Security\char`\"{}-\-Journal den Artikel \char`\"{}Electro\-magnetic
Radiation from Video Display Units: An Eaves\-dropping Risk?\char`\"{} {[}Elektro\-magnetische
Strahlung von Bild\-schirmen: Ein Abhör\-risiko?{]}, in dem er beschrieb,
daß die von einem Computer ausgehende Strahlung abgefangen, und daß daraus das
Monitor\-bild rekonstruiert werden kann. Dieses Experiment mit heutigen Monitoren
und der mir zur Verfügung stehenden Aus\-rüstung zu wiederholen, schien aussichts\-los,
aber was ein Computer ab\-strahlt und was man messen kann, interessierte mich
doch. Da der TEMPEST-\-Standard nicht frei zugänglich ist, beschränke ich mich
im folgenden auf die zivilen und frei erhältlichen Standards des VDE (Verband
deutscher Elektriker) und des TCO (schwedischer Gewerkschafts\-verbund).
\end{spacing}

\noindent ~

\noindent \underbar{\huge 2.) Definitionen}{\huge \par}

~

{\raggedright \textcolor{black}{\Large a)} \textcolor{black}{\underbar{\Large Definition
von elektromagnetischer Strahlung}}\Large \par}

\begin{spacing}{1.25}
\noindent Elektro\-magnetische Strahlung ist eine Erscheinungs\-form von freier
(also nicht an Materie gebundener) Energie. Typische, sie charakterisierende
Größen sind die Aus\-breitungs\-geschwindigkeit v, die Frequenz f und die
Leistung P. Dabei ist für elektro\-magnetische Strahlung v typischerweise die
Licht\-ge\-schwindig\-keit und (zumindest für Computer) f zwischen 50 Hertz
und einigen Megahertz. Die Leistung P bewegt sich dabei in einem Bereich von
einigen Watt. Die elektro\-magnetische Strahlung entsteht bei Computern hauptsächlich
an von Wechsel\-strom durch\-flossenen Leitern, insbesondere dann, wenn gilt:
Länge des Leiter\-stücks \( l=k\cdot \frac{\lambda }{2} \)~ (\( k\in N \)
) ( Resonanzfall, praktischer Nachweis in {[}rsp{]}). Da aber vor allem Frequenzen
von einigen Kilohertz bis zu ungefähr 200 Mhz auftreten und damit Wellen\-längen
von einigen Kilometern bis zu einigen Metern, ist der Resonanz\-fall eigentlich
nur an den Kabeln zu den Peripherie\-geräten denkbar.

\noindent Zusätzlich zur Strahlung finden sich im Nahbereich auch noch elektrische
und magnetische Wechsel\-felder, die aufgrund der höheren Intensität leichter
zu messen sind.
\end{spacing}

{\noindent \raggedright ~\par}

{\noindent \raggedright \underbar{\large b) Definition von Computer (nach VDE)}\large \par}

\begin{spacing}{1.25}
\noindent Der VDE spricht in den relevanten Vor\-schriften von \char`\"{}informations\-tech\-nischen
Ein\-richtungen\char`\"{} und definiert diese über Empfang und Ausgabe von
Daten, die Durch\-führung von Ver\-arbeitungs\-schritten, die Erzeugung bzw.
Verwendung von \char`\"{}binär ... gesteuerten Wellen\-formen\char`\"{} zum
Zwecke z.B. der Text\-verarbeitung (VDE 0871 Teil 2 2 ITE). Diese Facharbeit
beschränkt sich jedoch auf die Standard\-komponenten eines handels\-üblichen
PC (\( \rightarrow  \) \emph{Anhang A}, Beschreibung der verwendeten Hardware).
\end{spacing}

\bigskip{}
\noindent {\LARGE 3.)} \underbar{\huge Grundlagen}{\huge \par}

{\raggedright ~\par}

{\raggedright \underbar{\large a) Abschirmung }\large \par}

\begin{spacing}{1.25}
\noindent Die Abschirmung erfolgt durch eine geschlossene Hülle aus ab\-sorbierenden
Materialien um die Störquelle /-senke. Das bedeutet, elektrische Felder werden z.B. durch
eine ge\-erdete Hülle aus leit\-fähigen Materialien um die feld\-verursachende
Ladung abgeschirmt. Des Weiteren würde man die Ecken und Kanten, falls möglich,
abrunden, um die Feld\-stärke an diesen Stellen zu reduzieren bzw. niedrig
zu halten, falls die Umhüllung sich doch auflädt. Magnetische Felder sind deutlich
schwerer abzuschirmen, da sie im Prinzip nur durch ein gleich\-starkes Gegen\-feld
neutralisiert werden können. Zum Glück treten Magnet\-felder an Computern (außer
an Bildschirmen) im Vergleich zu anderen elektrischen (Haushalts-)Geräten selten
auf. Ebenfalls möglich wäre eine Abschirmung, die dem B-Feld durch ständiges
Wechseln der Magnetisierungsrichtung Energie entzieht und in Wärme umwandelt
(\( \rightarrow  \) \textit{Anhang B} Beschreibung der verwendeten Abschirmmaterialien).
Elektro\-magnetische Wellen werden, wie E-Felder, durch eine leitende Um\-hüllung
``absorbiert''. Diese Hülle muß nicht ge\-erdet sein und darf sogar \char`\"{}Lücken\char`\"{}
z.B. für Kabel\-durch\-führungen besitzen (mit d \( \ll  \)\( \lambda  \)
). Für den Ort der Ab\-schirmung gibt es zwei Strategien, entweder möglichst
nahe an der Störquelle/ -senke oder eine Abschirmung um die Gesamt\-anlage.
Auf Computer bezogen hieße das, daß man entweder eine einzelne besonders empfindliche
Komponete wie etwa den Prozessor oder eine besonders stark strahlende Komponente
wie das Netzteil einzeln abschirmt oder eine Umhüllung um den gesamten Computer
verwendet, was aufgrund entfallender Platzprobleme leichter möglich wäre, aber
mehr Material verbrauchen würde.
\end{spacing}

~

\noindent \underbar{\large b) Meßmethoden}{\large \par}

\medskip{}
{\noindent \raggedright - elektrische Felder\par}

\begin{spacing}{1.25}
\noindent Die statischen elektrischen Felder kann man allgemein mit einem Influenz\--E-Feldmesser
messen, homogene Wechsel\-felder mittels des Verschiebe\-stroms zwischen zwei
gegeneinander und gegen Erde isolierten Elektroden. Für die TCO-Messung wird
eine Meßsonde folgenden Aufbaus verwendet\footnote{
{[}sup{]} S. 13 ff. 2.1 Alternating electric field
}.
\end{spacing}

\begin{spacing}{1.25}
{\noindent \centering \resizebox*{0.95\textwidth}{!}{\includegraphics{../Bilder/E-Sonde-Querschnitt-TCO.eps}} \par}
\end{spacing}

\begin{spacing}{1.25}
\noindent Zwei kreisförmige (r=0,15 m) Kupfer\-folien sind durch einen einige
Millimeter dicken Isolator getrennt. Auf der dem Meßobjekt zugewandten Seite
ist eine innere Kreisfläche (r=5cm) durch einen 2mm breiten Spalt vom umgebenden
Kreisring getrennt. Zur Messung wird die Rückseite und der äußere Kreisring
der Vorderseite an der Abschirmung des Koaxial\-kabels angeschlossen und damit
geerdet, und die kleine Kreisscheibe auf der Vorderseite wird über einen Operations\-verstärker
mit kapazitiver Rück\-kopplung als Meß\-verstärker angeschlossen. Im elektrischen
Wechsel\-feld kommt es bei dieser Anordnung zu Verschiebe\-strömen, die über
den Operations\-verstärker vorverstärkt werden und dann mit einem Meß\-verstärker
und einem daran angeschlossenen Milli\-amperemeter gemessen werden. Man misst
also quasi permanent den Auf-/Entladestrom der Meßfläche gegenüber Erd\-potential.
Die Stärke des E-Feldes ergibt sich dann zu E = \( \frac{U\cdot C}{A\cdot \varepsilon _{0}} \).
Dabei ist U die Spannungs\-differenz zwischen Erde und Kreis\-scheibe, C die
Kapazität des Meß\-verstärkers, A die Fläche der Kreisscheibe und \( \varepsilon _{0} \)
ist die elektrische Feldkonstante. Herleiten läßt sich diese Formel über folgende
Zusammenhänge\footnote{
{[}pfs{]} S. 39 f.
}: D = \( \frac{Q}{A} \), D = \( \varepsilon _{0} \)\( \cdot E \) und C =
\( \frac{Q}{U}. \) Es gilt nämlich, daß Q = C\( \cdot U \) und \( \frac{Q}{A}=\varepsilon _{0}\cdot E. \)
Daraus ergibt sich \( \frac{C\cdot U}{A}=\varepsilon _{0}\cdot E \) und damit
die oben angegebene Formel. Vor der Messung wird die Sonde im homogenen Feld
eines Platten\-kondensators bei Frequenzen von 16 - 1000 Hz bzw. 15-120kHz
und Feldstärken von 2,5 bis 250 V/m geeicht.
\end{spacing}

\medskip{}
{\noindent \raggedright - magnetische Felder\par}

\begin{spacing}{1.25}
Statische Felder mißt man über Hall\-sonde, Wechsel\-felder über Spule oder
Rahmen\-antenne unter Verwendung des Induktions\-stromes. In den Meß\-vorschriften
der TCO sind drei zylindrische, rechtwinklig zueinander angeordnete Spulen mit
116mm Durchmesser vorgeschrieben. Die Resonanz\-frequenz der Meß\-sonde muß
außerhalb des zu messenden Bandes liegen und durch Widerstände möglichst weit
abgedämpft sein. Diese Vorschrift liegt in der physikalischen Beobachtung begründet,
daß ein schwingungs\-fähiges System bei seiner Resonanz\-frequenz auch bei
einer sehr geringen Zufuhr von Energie zu sehr starken Schwingungen angeregt
werden kann. Es könnte also passieren, daß sehr geringe magnetische Felder,
die aber die Resonanz\-frequenz der Meß\-sonde treffen, das System soweit
aufschaukeln, bis ein falscher, da viel zu hoher Meßwert abgelesen wird. Die
Vorschrift, daß die Meß\-sonde durch Widerstände abgedämpft werden muß, die
Resonanz\-kurve also flachgehalten werden soll, ist aus folgendem Grund sinnvoll.
Ein schwingungs\-fähiges System läßt sich bei gleicher Anregungs\-amplitude
mit Frequenz in der Nähe der Resonanz\-frequenz deutlich besser zu Schwingungen
anregen, als mit Frequenzen, die sich deutlicher von der Resonanz\-frequenz
unterscheiden. Wenn die Resonanz\-frequenz nun knapp oberhalb der oberen Grenze
des Meß\-filters und des zu messenden Frequenz\-bandes läge, würden hohe Frequenzen
das System deutlich stärker anregen und damit unverhältnis\-mäßig stark in
den Meß\-wert eingehen. Wenn man aber mit Widerständen die Resonanz\-kurve
stark abdämpft, dann ist die Frequenz\-abhängigkeit der Empfindlichkeit nicht
mehr zu registrieren bzw. nicht mehr störend, da sehr schwach ausgeprägt. Vor
der Messung wird die Sonde im sinusmäßig modulierten quasi homogenen Feld eines
Helm\-holtz\-spulen\-paares bei Frequenzen von 16 -1000 Hz bzw. 15-120kHz
und Flußdichten von 25 - 2000 nT geeicht. Das Meß\-prinzip ist hier, daß eine
Änderung im Magnet\-feld eine Induktionsspannung in der Spule erzeugt. Dabei
ist die Höhe der Spannung proportional zur Ableitung der Magnetfeldstärke B
nach der Zeit. Da auch die Geschwindigkeit der Änderung bekannt ist (also die
Frequenz bzw. Perioden\-länge des magn. Feldes und der induzierten Spannung
), kann man unter der Annahme, daß die Feldstärke einem sinus\-artigen Verlauf
folgt, auch den Spitzenwert des Feldes angeben. Diese vereinfachende Annahme
trifft auf die Magnet\-felder eines Computers / Monitors sogar relativ gut
zu. Die Feldstärke B ergibt sich hier zu:
\[
B=\frac{2\cdot T\cdot U}{\pi ^{2}\cdot n\cdot d^{2}}\]
Dabei ist T die Periodendauer des magn. Wechselfeldes, U ist die Induktionsspannung,
n die Windungszahl der Spule und d der Durchmesser der Spule. Diese Formel ergibt
sich aus den folgenden Ansätzen: Laut Formelsammlung ist \( \frac{d}{dt}\Phi =\frac{U}{n} \)
und \( B=\frac{\Phi }{A} \). Für die Querschnittsfläche der (zylindrischen)
Meß\-spule gilt: \( A=\pi \cdot r^{2}=\pi \cdot (\frac{d}{2})^{2}=\frac{\pi }{4}\cdot d^{2} \).
Aus der folgenden Abbildung ergibt sich: \( \Phi (\frac{T}{4})=\frac{T}{4}\cdot \frac{d}{dt}\Phi \cdot \frac{2}{\pi } \).
\end{spacing}

\begin{spacing}{1.25}
{\centering \includegraphics{../Bilder/B-Feld.ps} \par}
\end{spacing}

\begin{spacing}{1.25}
\( \Rightarrow  \) \( B=\frac{4\cdot \Phi }{\pi \cdot d^{2}}=\frac{4\cdot T\cdot \frac{d}{dt}\Phi \cdot 2}{4\cdot \pi ^{2}\cdot d^{2}}=\frac{2\cdot T\cdot U}{n\cdot \pi ^{2}\cdot d^{2}} \).
\end{spacing}

\medskip{}
{\noindent \raggedright - Wellen\par}

\begin{spacing}{1.25}
\noindent Die Messung erfolgt hier über (Dipol-)\-Antennen, die bei f > 80Mhz
auf das arithmetische Mittel des zu messenden Frequenz\-bandes ab\-gestimmt
sein müssen, für Frequenzen f < 80Mhz auf 80Mhz ab\-gestimmt werden. Es wird
entweder die Gesamt\-leistung ge\-messen oder das gemessene Signal wird in einzelne Frequenz\-bänder
auf\-ge\-gliedert (Spektral\-analyse). Die Antenne wird dabei so ausgerichtet,
daß der höchste Meß\-wert erreicht wird. Der Boden und die Umgebung des Prüfkörpers
muß von reflektierenden Gegenständen frei sein. Die Meß\-antenne ist über ein
geschirmtes Koaxialkabel an das Milli\-voltmeter (bzw. das gewünschte Meß\-instrument)
anzuschließen.
\end{spacing}

\pagebreak

\bigskip{}
{\noindent \raggedright {\LARGE 4.)}\underbar{\huge Warum abschirmen?}\huge \par}

{\raggedright ~\par}

\medskip{}
{\noindent \raggedright \underbar{a) Störung an anderen Geräten}\par}

\begin{spacing}{1.25}
\noindent Es gibt mehrere Gründe, warum man Computer und andere elektrische
Geräte ab\-schirmt und ab\-schirmen muß. Der erste ist: Sämtliche elektrischen/elektronischen
Geräte sind Stör\-quellen, die den Betrieb anderer Geräte beeinträchtigen oder
gänzlich unmöglich machen können oder sie im schlimmsten Falle sogar zerstören
können. Ein typischer solcher Fall sind Ton\-störungen an Laut\-sprechern
im Moment der In\-betrieb\-nahme eines Monitors. Um solche Störungen zu minimieren,
dürfen elektrische Geräte nur mit CE\--Prüfung betrieben werden, was die Ein\-haltung
be\-stimmter Grenz\-werte garantiert. Diese Grenz\-werte sollten urprünglich
eine Störung des Rund\-funk\-empfangs verhindern, garantieren heute aber auch
z.B. die Ver\-träglichkeit mehrerer Computer. Dabei sind Computer mit Feldstärken
< 10nT im Vergleich zu anderen Haushalts\-geräten mit Feldstärken von bis zu
20 nT (z.B. Fön, Mixer o.ä. motorgetriebene Geräte)\footnote{
{[}urp{]} 12/2001 Nr. 65 S. 49
} aber (zumindest theoretisch) relativ unproblematisch.
\end{spacing}

~

\medskip{}
{\noindent \raggedright \underbar{b) Störung durch andere Geräte} \par}

\begin{spacing}{1.25}
\noindent Ein weiterer Grund für eine Ab\-schirmung ist, daß elektrische Geräte
sich nicht stören lassen sollen z.B. durch nah vorbei\-laufende Strom\-kabel
(eines anderen Gerätes, einer Straßenbahn... ) oder die Magnet\-felder von
Laut\-sprechern. Ein typisches Beispiel dieser Art sind Bild\-verzerrungen
und Farb\-ver\-änderungen auf einem Monitor, der in der un\-mittel\-baren
Nähe eines Laut\-sprechers steht. Dieses Problem tritt bei moderneren Monitoren
(dank besserer Ab\-schirmung) seltener auf, ist aber z.B. bei schlechten Laut\-sprechern
oder in un\-mittel\-barer Nähe zu Bahn\-strecken immer noch zu beobachten.
Computer sind gerade in diesem Bereich im Vergleich zu anderen Geräten empfindlich,
da ein Großteil der Informationen in magnetischer Form, etwa auf Disketten oder
Fest\-platten, abgelegt ist und eine Verfälschung, Beeinflussung oder Löschung
dieser Daten den Betrieb trotz der vorhandenen fehler\-korrigierenden Codes
rasch unmöglich macht. Auch der in elektrischer Form abgelegte Teil der Daten
ist sehr empfindlich gegenüber Verfälschungen, was aber heute z.B. durch integrierte
Abschirmungen und Fehler\-korrektur direkt in den RAM-Modulen wenig Probleme
bereitet. Gut zu erkennen ist diese Abschirmung vor allem bei Speicher\-modulen
nach dem Rambus\-standard, da sie hier oft als metallische Abschirm\-schicht
um das Modul ausgeführt ist\footnote{
z.B. {[}tir{]}
}.
\end{spacing}

~

\medskip{}
{\noindent \raggedright \underbar{c) Sicherheit (Datenschutz)}\par}

\begin{spacing}{1.25}
\noindent Ein weiterer, aber oft über\-sehener Beweg\-grund ist die Sicherheit
des Computers und der darauf ge\-speicherten Daten. Hier muß zwischen einem
aktiven Angriff und einem passiven Mit\-hören unter\-schieden werden. Bei
einem aktiven Angriff werden Signale in Form von elektro\-magnetischen Wellen
oder von draht\-gebundenen Störungen abgegeben, um Daten oder Ergebnisse zu
ver\-fälschen oder den Computer zu (zer)stören. Die Möglichkeit wurde erstmals
im Rahmen der Untersuchung des EMP (elektro\-magnetischen Pulses) einer Atom\-bombe
erwähnt. Durch die steigende Komplexität und damit Empfindlichkeit der elektronischen
Baugruppen und der gestiegenen Leitungs\-fähigkeit der Leistungs\-elektronik
geht man heute davon aus, daß mittels eines portablen Signal\-generators ungeschützte
Computer in einer Entfernung von ca. 30m betriebs\-unfähig gemacht werden können.
Im Gegensatz dazu wird bei einem passiven Angriff nicht aktiv manipuliert, sondern
es werden nur die von einem Computer aus\-gehenden Signale analysiert, um Bildschirm-,
Tastatur- oder Maus\-daten und damit Pass\-wörter, vertrauliche Daten o.ä.
zu erhalten. Gerade nicht kabel\-gebundene Übertragungs\-verfahren wie z.B.
bei Funk\-tastaturen sind für solche ``Angriffe'' anfällig. Auch die steigende
Verwendung von Funk\-netz\-werk\-karten, nach dem IEEE 802.11b Standard\footnote{
{[}sip{]}
}, und die damit verbundene (hier sogar beabsichtigte) Abstrahlung von Daten
eröffnen quasi täglich neue Problem\-gebiete, die bisher noch kaum wahr\-genommen
werden. Interessant sind in dieser Richtung vor allem die Ergebnisse, die einige
Mitglieder des ChaosComputerClubs beim ``war driving'' hatten. Als ``war
driving'' bezeichnet man den Vorgang, mit einem Notebook mit Funk\-netz\-werk\-karte
und geeigneter Software\footnote{
z.B. {[}moh{]}, {[}ash{]}
}, die sämtlichen Netz\-werk\-verkehr auf Festplatte in eine Datei schreibt,
durch eine Gegend zu gehen, in der man offene Funk\-netze vermutet. Bei diesem
``war driving'' wurden inzwischen gerade in den Groß\-städten viele unzureichend
abgesicherte Netze etwa von Banken und Kliniken gefunden, durch die teilweise
sehr sensible Informationen transportiert werden.
\end{spacing}

~

\medskip{}
{\noindent \raggedright \underbar{d) Einflüsse auf Menschen}\par}

\begin{spacing}{1.25}
\noindent Die Stör\-wirkung von Feldern und Wellen ist nicht auf andere elektrische
Gerät beschränkt, sondern auch organisches Gewebe und damit der Mensch sind
für gewisse Störungen empfindlich. Die genauen Aus\-wirkungen und Grenz\-werte
werden kontrovers diskutiert, gerade deshalb aber sollte man bestrebt sein,
die mögliche Belastung so gering wie möglich zu halten. Als gesichert können
jedoch z.B. Er\-müdungs\-erscheinungen durch starke elektrische Wechselfelder
und die Ge\-fährdung durch Röntgen\-strahlen (an Monitoren) gelten. Hier können
durch ge\-eignete Ab\-schirm\-ung\-en und andere Maß\-nahmen (z.B. Be\-grenzung
der Be\-schleu\-nigungs\-spannung) die Grenz\-werte relativ einfach ein\-gehalten
werden. Die TCO99-Norm schreibt hier etwa die Unter\-schreitung von 5000 nGy/h
vor\footnote{
{[}crp{]} S.10 4.1 X-Ray Radiation
}.
\end{spacing}

\noindent ~

\noindent {\LARGE 5.)}\underbar{\huge Messungen an einem (normalen) PC}{\huge \par}

{\raggedright ~\par}

{\raggedright \underbar{a) Meßwerte}\par}

\begin{spacing}{1.00}
\vspace{0.375cm}
{\noindent \centering \begin{tabular}{|c|c|c|c|c|c|c|}
\hline 
E/M&
C/M&
v/l/h&
f&
d&
Meßwert&
TCO\\
\hline 
\hline 
E&
C&
v&
5 Hz - 2 kHz&
0,30 m&
0,7 V/m&
10 V/m\\
\hline 
E&
C&
v&
5 Hz - 2 kHz&
0,50 m&
0,5 V/m&
\\
\hline 
E&
C&
v&
2 - 400 kHz&
0,30 m&
0 V/m&
1.0 V/m\\
\hline 
E&
C&
l&
2 - 400 kHz&
0,50 m&
0 V/m&
1.0 V/m\\
\hline 
E&
C&
h&
2 - 400 kHz&
0,50 m&
0 V/m&
1.0 V/m\\
\hline 
M&
C&
v&
5 Hz - 2 kHz&
0,30 m&
24 nT&
200 nT\\
\hline 
M&
C&
l&
5 Hz - 2 kHz&
0,50 m&
11 nT&
200 nT\\
\hline 
M&
C&
h&
5 Hz - 2 kHz&
0,50 m&
18 nT&
200 nT\\
\hline 
M&
C&
v&
30 Hz - 30 kHz&
0,50 m&
13 nT&
25 nT\\
\hline 
M&
C&
l&
30 Hz - 30 kHz&
0,50 m&
9 nT&
25 nT\\
\hline 
M&
C&
h&
30 Hz - 30 kHz&
0,50 m&
14 nT&
25 nT\\
\hline 
E&
M&
v&
5 Hz - 2 kHz&
0,30 m&
6,0 V/m&
10 V/m\\
\hline 
E&
M&
l&
5 Hz - 2 kHz&
0,50 m&
1,1 V/m&
10 V/m\\
\hline 
E&
M&
h&
5 Hz - 2 kHz&
0,50 m&
1,2 V/m&
10 V/m\\
\hline 
E&
M&
v&
2 - 400 kHz&
0,50 m&
0,0 V/m&
1.0 V/m\\
\hline 
E&
M&
l&
2 - 400 kHz&
0,50 m&
0,1 V/m&
1.0 V/m\\
\hline 
E&
M&
h&
2 - 400 kHz&
0,50 m&
0,2 V/m&
1.0 V/m\\
\hline
M&
M&
v&
5 Hz - 2 kHz&
0,30 m&
96 nT&
200 nT\\
\hline 
M&
M&
l&
5 Hz - 2 kHz&
0,50 m&
87 nT&
200 nT\\
\hline 
M&
M&
h&
5 Hz - 2 kHz&
0,50 m&
57 nT&
200 nT\\
\hline 
M&
M&
v&
30 Hz - 30 kHz&
0,50 m&
34 nT&
25 nT\\
\hline 
M&
M&
l&
30 Hz - 30 kHz&
0,50 m&
92 nT&
25 nT\\
\hline 
M&
M&
h&
30 Hz - 30 kHz&
0,50 m&
52 nT&
25 nT\\
\hline 
\end{tabular}\par}
\end{spacing}

\begin{spacing}{1.25}
\noindent Legende:

\noindent E/M in der ersten Spalte bezeichnet, ob \underbar{e}lektrische oder
\underbar{m}agnetische Felder gemessen werden.

\noindent C/M in der zweiten Spalte bezeichnet, ob am \underbar{C}omputer oder
am \underbar{M}onitor gemessen wird.

\noindent v/l/h in der dritte Spalte gibt an, ob \underbar{v}orne, an der \underbar{l}inken
Seite oder \underbar{h}inten am Gerät gemessen wird.

\noindent Die vierte Spalte gibt den Frequenzbereich bei der Messung an.

\noindent In der fünften Spalte ist der Abstand von Gehäuseoberfläche zum Meßgerät
angegeben.

\noindent Die vorletzte Spalte enthält den abgelesenen Meß\-wert.

\noindent In der letzten Spalt, steht der Wert, der laut TCO99\footnote{
{[}crp{]} bzw. {[}sup{]}
} maximal erlaubt ist.
\end{spacing}

~

{\noindent \raggedright \underbar{b) Meßmethoden}\par}

\begin{spacing}{1.25}
\noindent Die E-Felder wurden mit einer Sonde
\end{spacing}

\vspace{0.3cm}
{\centering \includegraphics{../Bilder/Bild03.ps} \par}
\vspace{0.3cm}

\noindent entsprechend der TCO gemessen. Dabei waren die Abschirmung bzw. das
Gehäuse und die Sonde über denselben Erdungs\-punkt geerdet, um systematische
Meß\-fehler wie elektro\-statische Aufladungen oder durch Erd\-schleifen
zu verhindern. Für die Messung der Magnetfelder wurde eine Meßsonde 

\vspace{0.3cm}
{\centering \includegraphics{../Bilder/B-Feld-Sonde.ps} \par}
\vspace{0.3cm}

\noindent eingesetzt, die drei orthogonal zueinander angeordnete Meß\-spulen
enthält. Die Sonde ist aber zu klein (\( d_{Spule}<7cm \)), um strikt TCO-konform
zu sein. Zudem ist der obere Meß\-bereich auf 30 Hz - 30 kHz anstatt der vorgeschriebenen
2 - 400 kHz eingeengt. 

{\noindent \raggedright ~\par}

{\noindent \raggedright \underbar{c) Auswertung} \par}

\begin{spacing}{1.25}
\noindent Auffallend ist besonders die Stärke der elektrischen Felder vorne
am Monitor, die zwar noch im Rahmen der TCO99-Norm ist, aber mit 6 V/m sich
doch deutlich von den an anderer Stelle gemessenen 1-2 V/m abheben. Der Grund
dafür ist das sehr geringe Vorkommen von Metall\-teilen an der Frontseite des
Monitors, die abschirmend wirken könnten. Die einzigen metallischen Anteile
sind hier in der Loch\-maske enthalten, die nur einige Zehntel\-millimeter
dick ist, während das restliche Gehäuse eine Dicke von einigen Millimetern aufweist.
Auffallend ist auch die geringe Feldstärke der elektrischen Felder rund um den
Computer. Hier sind Werte von unter 1 V/m zu registrieren, während bei dem Computer,
der für die erste Test\-messung verwendet wurde, Werte von bis zu 20 V/m gemessen
wurde. Diese deutlichen Unterschiede liegen in der Verarbeitungs\-qualität
und den verwendeten Materialien der beiden Gehäuse begründet. Während das bessere
Gehäuse vollständig aus Metall\-teilen mit gut leitendem Kontakt zwischen den
Einzel\-teilen besteht, ist das andere Gehäuse zum Teil aus Plastik\-elementen
aufgebaut, die an der Innen\-seite mit einer elektrisch leitenden Schicht besprüht
sind und teilweise keinen leitenden Kontakt zueinander besitzen. Zudem enthält
das bessere Gehäuse fast keine Öffnungen; das andere Gehäuse hingegen besitzt
an der Frontseite ein große Öffnung für Laufwerks\-einschübe, die nur mit Kunststoff\--Sichtblenden
abgedeckt ist.
\end{spacing}

{\noindent \raggedright ~\par}

\newpage

{\noindent \raggedright \underbar{d) Vergleich mit erhofften / vorgeschriebenen
Werten}\par}

\begin{spacing}{1.25}
\noindent Beim Vergleich mit den Werten, die in der TCO99-Norm genannt werden,
ist einzig und allein der Wert für die magnetischen Wechsel\-felder am Monitor
im Frequenz\-band von 2 - 400 kHz zu hoch. Erlaubt wären 25 nT\footnote{
{[}crp{]} S.13 4.4 Alternating Magnetic Fields
}, es werden jedoch bis zu 92 nT erreicht. Der Monitor ist aber aus dem Jahr 1997
und hält laut Hersteller die Werte der TCO92-Norm ein, die im Laufe der Zeit
bis zur TCO99-Norm immer weiter verschärft wurden.

\noindent Bei den Messungen am Computer hat sich gezeigt, das alle Meß\-werte
im Rahmen der TCO99-Norm liegen. Andererseits wurde ein großer Teil der vorgeschriebenen
Messungen (z.B. Lautstärke und Energiesparmodi\footnote{
{[}sup{]} S.7 f. 2.3 Energie saving \& 4.1 Acoustic Noise
}) nicht durchgeführt, so daß man nicht automatisch davon ausgehen kann, daß
der Computer konform zur TCO99-Norm ist.
\end{spacing}

{\noindent \raggedright ~\par}

\noindent \underbar{e) Absichtliche Abstrahlung im 10MHz-Bereich} 

\begin{spacing}{1.25}
\noindent Mittels geeigneter Computer\-programme (\( \rightarrow  \) \emph{Anhang
D}, Beschreibung der verwendeten Software) ist es leicht möglich, den Elektronen\-strahl
in der Bildröhre so zu manipulieren, daß ein nach dem Verfahren der Amplituden\-modulation
moduliertes Tonsignal abgestrahlt wird. Dieses Signal ist bis in einige Meter
Entfernung zu empfangen. Dabei kommt das Trägersignal durch schnelle hell/dunkel
Pixelwechsel (etwa 5 weiß, 5 schwarz,...), das Audio\-signal wird darauf auf\-moduliert,
indem über mehrere Zeilen hinweg der Kontrast moduliert wird (einige Zeilen
schwarz/weiß Wechsel, dann einige Zeilen konstant schwarz). Der Monitor erzeugt
dieses Bild, in dem er die Stärke des Elektronen\-strahls verändert und damit
die Stärke der Abstrahlung, die vom Elektronen\-strahl ausgeht. 
\end{spacing}

\begin{spacing}{1.25}
{\noindent \centering \resizebox*{0.95\textwidth}{!}{\includegraphics{../Bilder/tempest_v02.ps}} \par}
\end{spacing}

\begin{spacing}{1.25}
\noindent Angeblich existieren Programme, die dies auch für die Abstrahlung
der CPU realisieren, um auf den Strom\-bedarf in einzelnen Teilen des Prozessors
zurückzuschließen. Dies war aber nicht zu verifizieren und es ist auch fraglich,
ob der Prozessor eine ähnlich starke Abstrahlung wie der Monitor erreichen kann.
\end{spacing}

\pagebreak 

{\noindent \raggedright \underbar{\Large 6.)Messungen an einem abgeschirmten
PC}\Large \par}

{\noindent \raggedright ~ \par}

{\noindent \raggedright \underbar{a) Meßwerte}\par}

\vspace{0.375cm}
{\centering \begin{tabular}{|c|c|c|c|c|c|c|}
\hline 
E/M&
C/M&
v/l/h&
f&
d&
Meßwert&
TCO\\
\hline 
\hline 
E&
C&
v&
5 Hz - 2 kHz&
0,30 m&
0,5 V/m&
10 V/m\\
\hline 
E&
C&
v&
5 Hz - 2 kHz&
0,50 m&
0,6 V/m&
\\
\hline 
E&
C&
v&
2 - 400 kHz&
0,30 m&
0 V/m&
1.0 V/m\\
\hline 
E&
C&
l&
2 - 400 kHz&
0,50 m&
0 V/m&
1.0 V/m\\
\hline 
E&
C&
h&
2 - 400 kHz&
0,50 m&
0 V/m&
1.0 V/m\\
\hline 
M&
C&
v&
5 Hz - 2 kHz&
0,30 m&
23 nT&
200 nT\\
\hline 
M&
C&
l&
5 Hz - 2 kHz&
0,50 m&
14 nT&
200 nT\\
\hline 
M&
C&
h&
5 Hz - 2 kHz&
0,50 m&
26 nT&
200 nT\\
\hline 
M&
C&
v&
30 Hz - 30 kHz&
0,50 m&
13 nT&
25 nT\\
\hline 
M&
C&
l&
30 Hz - 30 kHz&
0,50 m&
10 nT&
25 nT\\
\hline 
M&
C&
h&
30 Hz - 30 kHz&
0,50 m&
17 nT&
25 nT\\
\hline 
E&
M&
v&
5 Hz - 2 kHz&
0,30 m&
1,2 V/m \( ^{1} \)&
10 V/m\\
\hline 
E&
M&
l&
5 Hz - 2 kHz&
0,50 m&
0,6 V/m \( ^{2} \)&
10 V/m\\
\hline 
E&
M&
h&
5 Hz - 2 kHz&
0,50 m&
0,5 V/m \( ^{3} \)&
10 V/m\\
\hline 
E&
M&
v&
2 - 400 kHz&
0,50 m&
0,1 V/m&
1.0 V/m\\
\hline 
E&
M&
l&
2 - 400 kHz&
0,50 m&
0,0 V/m&
1.0 V/m\\
\hline 
E&
M&
h&
2 - 400 kHz&
0,50 m&
0,0 V/m&
1.0 V/m\\
\hline 
M&
M&
v&
5 Hz - 2 kHz&
0,30 m&
114 nT&
200 nT\\
\hline 
M&
M&
l&
5 Hz - 2 kHz&
0,50 m&
95 nT&
200 nT\\
\hline 
M&
M&
h&
5 Hz - 2 kHz&
0,50 m&
50 nT&
200 nT\\
\hline 
M&
M&
v&
30 Hz - 30 kHz&
0,30 m&
41 nT&
25 nT\\
\hline 
M&
M&
l&
30 Hz - 30 kHz&
0,50 m&
93 nT&
25 nT\\
\hline 
M&
M&
h&
30 Hz - 30 kHz&
0,50 m&
53 nT&
25 nT\\
\hline 
\end{tabular}\par}
\vspace{0.375cm}

\vspace{0.375cm}
{\centering \begin{tabular}{|c|c|c|c|c|c|c|}
\hline 
E/M&
C/M&
v/l/h&
f&
d&
Meßwert&
TCO\\
\hline 
E&
C&
v&
5 Hz - 2 kHz&
0,50 m&
0,5 V/m \( ^{4} \)&
10 V/m\\
\hline 
E&
C&
v&
2 - 400 kHz&
0,50 m&
0 V/m&
1.0 V/m\\
\hline 
\end{tabular}\par}
\vspace{0.375cm}

\begin{spacing}{1.25}
\noindent 1: Bei ungeerdeter Abschirmung: 2,4 V/m

\noindent 2: Bei ungeerdeter Abschirmung: 1,4 V/m

\noindent 3: Bei ungeerdeter Abschirmung: 1,2 V/m

\noindent 4: Bei ungeerdeter Abschirmung: 0,6 V/m

\noindent Legende:

\noindent E/M in der ersten Spalte bezeichnet, ob \underbar{e}lektrische oder
\underbar{m}agnetische Felder gemessen werden.

\noindent C/M in der zweiten Spalte bezeichnet, ob am \underbar{C}omputer oder
am \underbar{M}onitor gemessen wird.

\noindent v/l/h in der dritte Spalte gibt an, ob \underbar{v}orne, an der \underbar{l}inken
Seite oder \underbar{h}inten am Gerät gemessen wird.

\noindent Die vierte Spalte gibt den Frequenzbereich bei der Messung an.

\noindent In der fünften Spalte ist der Abstand von Gehäuseoberfläche zum Meßgerät
angegeben.

\noindent Die vorletzte Spalte enthält den abgelesenen Meß\-wert.

\noindent In der letzten Spalt, steht der Wert, der laut TCO99\footnote{
{[}crp{]} bzw. {[}sup{]}
} maximal erlaubt ist.
\end{spacing}

\noindent ~

{\noindent \raggedright \underbar{b) Meßmethoden}\par}

\begin{spacing}{1.25}
\noindent Die Meßmethoden sind im Wesentlichen identisch zu denen, die bei
der Messung im un\-ab\-ge\-schirm\-ten Zustand verwendet werden. Einziger
Unterschied ist, daß der Abstand zwischen Meß\-sonde und Abschirmung und nicht
bis zur Gehäuse\-oberfläche gemessen wurde. Zudem war die Abschirmung geerdet,
was beim Monitor im Normal\-zustand evtl. nicht der Fall ist (das Metall\-gehäuse
befindet sich innerhalb eines Plastik\-gehäuses, daher ist eine mögliche Erdung
nicht zu erkennen).
\end{spacing}

\noindent ~

{\noindent \raggedright \underbar{c) Auswertung}\par}

\begin{spacing}{1.25}
\noindent Die Unterschiede bei den Messungen der magnetischen Wechsel\-felder
sind wohl auf Mess\-un\-genauig\-keiten und kleine unvermeidbare Veränderungen
am Meß\-platz zurückzuführen. Im Bereich der elektrischen Wechsel\-felder
am Computer ist die Auswirkung der zusätzlichen Abschirmung sehr gering, was
vermutlich im guten Gehäuse des verwendeten Computers begründet liegt. Dieses
Gehäuse ist, anders als bei dem für die Vormessungen verwendeten Computer, komplett
aus Metall und besitzt außer an den Laufwerks\-einschüben (CD-ROM, u.ä.) keine
nennenswerten Öffnungen. Dieses Gehäuse schirmt also elektrische Wechsel\-felder
sehr gut ab, so daß die zusätzliche Abschirmung fast nichts mehr abschirmen
kann. Dies ist auch daran erkenntlich, daß bereits im un\-abgeschirmten Zustand
die Werte unter der Detektions\-grenze des Meßgerätes lagen. (Eingetragen als
0,0 V/m,da die exakte Höhe der Meß\-schwelle nicht bekannt ist.) Beim Monitor
konnte jedoch an einigen Stellen eine Verbesserung erreicht werden. Vor allem
im Front\-bereich, der im Normal\-betrieb absolut unabgeschirmt ist, war eine
deutlich Reduktion ( 6.0 V/m \( \rightarrow  \) 1,2 V/m) zu beobachten. Auch
hier konnte keinerlei Abschirm\-wirkung auf magnetische Felder nachgewiesen
werden. Der Grund dafür ist die niedrige Permeabilität. Das verwendete hexagonale
Drahtgitter ist wie auch Kupfer ein weich\-magnetischer Stoff, bei dem die
Abschirmung, also der Anteil an Feldenergie, der in Wärme ungewandelt wird,
gering ist. Für die Feldstärke außerhalb der Abschirmung gilt: \( B_{a}=\frac{B_{i}}{1+N\cdot \chi } \)\footnote{
{[}fap{]} Band II, magnetische Schirmwirkung
}. Dabei ist \( B_{i} \) die Feldstärke im Inneren der Abschirmung, N ist ein
dimensionsloser Zahlfaktor namens Ent\-magnetisierungs\-faktor, der sich aus
der geometrischen Form der Abschirmung ergibt, und \( \chi  \) ist die Suszeptibilität,
die sich zu \( \mu _{r}-1 \) ergibt. Dieses \( \mu _{r} \) ist wie auch bei
Kupfer unter eins, bei Eisen, einem ferro\-magnetischen Stoff mit guter Ab\-schirm\-wirkung,
aber bei \( \gg  \)1000. Eisen läßt sich also sehr gut und sehr stark magnetisieren,
jeder Magnetisierungs\-vorgang entzieht dem magnetischen Wechsel\-feld aber
Energie, die das Eisen in Form von Wärme abstrahlt, und schwächt es dadurch,
so daß außerhalb der Ab\-schirmung eine deutlich niedrigere Feld\-stärke herrscht
als innerhalb.
\end{spacing}

\noindent ~

{\noindent \raggedright \underbar{d) Vergleich mit erhofften Werten}\par}

\begin{spacing}{1.25}
\noindent Am Computer konnte leider keine deutliche Verbesserung erzielt werden,
was auch am guten Gehäuse des Computers liegt (\( \rightarrow  \) 5.) c)). 

\noindent Beim Monitor hingegen konnte für die elektrischen Felder eine deutliche
Verbesserung besonders im Frontbereich erzielt werden. Dort sank der Wert von
6 V/m auf 1,2 V/m, also ein Fünftel der Feldstärke. An den andern Meß\-punkten
sank die Feldstärke auch, aber mit 1,1 V/m auf 0,6 V/m und 1,2 V/m auf 0,5 V/m
bei weitem nicht so deutlich (``nur'' eine Reduktion auf 55 \% bzw. 42 \%
des Ausgangswertes). Diese Werte sind aber mit Vorsicht zu genießen, da sie
in der Größen\-ordnung der Meß\-genauigkeit liegen.
\end{spacing}

\noindent ~

{\noindent \raggedright \underbar{\Large 7.)Schluß}\Large \par}

\begin{spacing}{1.25}
\noindent Draht\-lose Net\-zwerke nach dem IEEE-\-Standard 802.11b\footnote{
{[}sip{]}
}, besser bekannt als Wire\-less Lokal\-Area\-Network oder WLAN, sind zur
Zeit auf dem Vor\-marsch, und werden das weiter sein, obwohl ihre Ver\-wendung
einige Fragen aufwirft. Während es bei einem kon\-ventionellen draht\-ge\-bund\-enem
Netz\-werk relativ leicht möglich ist zu kontrollieren, welche Personen und
Computer Zugang haben, ist das bei Funk\-netzen deutlich schwerer. Eines der
Ziele von Funk\-netzen ist (im so genannten ``ADHOC-\-Modus'') die Ver\-netzung
mehrerer Computer ohne jeglichen Ver\-waltungs\-aufwand. Dies bedeutet jedoch,
daß jeder, egal ob befugt oder unbefugt, sich in ein solches Netz ein\-klinken
kann, ohne daß seine Präsenz fest\-zu\-stellen wäre, wenn er bzw. sein Computer
sich nicht frei\-willig meldet. D.h. man kann nie sicher gehen, ob nicht zusätzliche
``Kommunikations\-partner'' vor\-handen sind, die man eigentlich nicht ``eingeladen''
hat. Diese grund\-sätzliche Schwäche von Funk\-netzen war auch zum Zeit\-punkt
der Norm\-ierung bekannt, wes\-wegen Ab\-hilfe in Form von Wire Equivilant
Privacy-Verschlüsselung (meist WEP genannt) geschaffen werden sollte. In der
Im\-ple\-men\-tierung dieses Ver\-fahrens wurde jedoch mittler\-weile ein
Fehler gefunden\footnote{
{[}clh{]}
}, der es erlaubt, binnen kürzester Zeit den Klartext-\-Daten\-strom mit\-zu\-lesen\footnote{
{[}ibh{]}
}. Viel interessanter als die technischen Einzel\-heiten sind die Aus\-wirkungen
dieser Schwach\-stellen. Denn diese Funk\-netze werden nicht nur von Heim\-anwendern
ver\-wendet, sondern auch und gerade von Firmen, Behörden und Kliniken\footnote{
{[}wlh{]}
}, die in Un\-kenntnis der Pro\-ble\-matik wichtige Daten über diese Netze
trans\-ferieren. Bisher ist dieses Problem außer\-halb der Gemein\-schaft
von Leuten, die sich mit Computer\-sicher\-heit aus\-ein\-ander\-setzen,
wenig bekannt, was auch daran liegt, daß bisher noch kein Fall be\-kannt ist,
wo eine solche Lücke aus\-genutzt wurde, um einer Firma z.B. finanziellen Schaden
zuzufügen. Doch sollte ein solcher Fall bekannt werden, dann ist mit mehreren
Folgen zu rechnen. Die wahr\-scheinlich schnellste Folge wäre, daß der Aktien\-kurs
der betreffenden Firma zusammen mit dem Vertrauen in diese Firma zusammen\-brechen
würde. Allein dies könnte im schlimmsten Fall ausreichen, um die Firma in den
Bankrott zu treiben. Zusätzlich wäre die be\-troffene Firma von Schadens\-ersatz\-klagen
bedroht, falls z.B. ver\-trauliche Daten über Versicherungs\-nehmer oder Patienten
auf diesem Weg bekannt würden. Des Weiteren würden sich die Hersteller der Funk\-netz\-werk\-aus\-rüstung
einer Flut von Klagen und der For\-der\-ung nach Nach\-besserung gegenüber
gestellt sehen. Alles in allem würde ein solcher Fall einen immensen wirt\-schaft\-lichen
Schaden, auch durch den Ver\-trauens\-verlust bei den Kunden, ver\-ursachen.
Zum Glück haben einige Firmen und Her\-steller von Funk\-netz\-werk\-karten
begonnen, für Ab\-hilfe zu sorgen. Doch bis diese Maß\-nahmen, wie z.B. Ver\-schlüsselung
der über\-tragenen Daten auf höheren Protokollebenen oder mit anderen Algorithmen
greifen, könnte es bereits zu spät sein. 
\end{spacing}

{\noindent \raggedright ~\par}

\appendix

\pagebreak 
{\noindent \raggedright \underbar{\Large A.)Beschreibung des verwendeten Computers} \par}

{\noindent \raggedright ~\par}

\begin{spacing}{1.25}
\noindent Der verwendete Computer enthielt die folgenden Komponenten:

\noindent - Monitor: Belinea 107010, laut Hersteller Tco 92\--konform und CE\--geprüft

\noindent - Motherboard: P5VX-Be von Asus

\noindent - Prozessor: Intel Pentium mit 166 MHz Taktfequenz

\noindent - Laufwerke: 2x Festplatte von Seagate, Diskettenlaufwerke und CD-ROM-Laufwerk

\noindent - Netzteil: PACOMP 115 W

\noindent - Gehäuse: PACOMP (mit CE-Prüfzeichen)
\end{spacing}

{\noindent \raggedright ~\par}

{\noindent \raggedright \underbar{\Large B.)Beschreibung der verwendeten Abschirmmaterialien}\Large \par}

{\noindent \raggedright ~\par}

\noindent \underbar{Kupfer:}

\begin{spacing}{1.25}
\noindent Kupfer habe ich deshalb als ein Abschirmungs\-material gewählt, da
es gut zu verarbeiten ist. Es läßt sich relativ leicht biegen und abkanten.
Zudem ist es leicht erhältlich (etwa von einer Spenglerei) und billig. Es leitet
Strom sehr gut (spezifischer Widerstand \( \rho  \) = 0,017 \( \cdot  \)10\( ^{-6} \)
\( \Omega m \)) und eignet sich daher gut zur Abschirmung von elektrischen
Feldern und elektro\-magnetischen Wellen. Unglücklicher\-weise besitzt es
nicht die hohe Permeabilität eines ferro\-magnetischen Stoffes, so daß es sich
nicht zur Abschirmung von Magnetfeldern eignet.
\end{spacing}

\noindent \underbar{``Kaninchengitter'':}

\begin{spacing}{1.25}
\noindent Ein handelsübliches Drahtgeflecht ist noch einfacher erhältlich und
zu verarbeiten als Kupfer. Die Leit\-fähigkeit ist etwas geringer, die Permeabilität
ist leider wie auch bei Kupfer sehr niedrig. Die relativ großen Maschen (d \( \approx  \)3
cm) haben auf die Abschirm\-wirkung für E-Felder im Vergleich zu Kupfer fast
keine Wirkung. Auch die Wirkung auf Wellen ist nicht stark beeinträchtigt, da
die Wellen\-längen im Meter bis Kilometer-\-Bereich liegen.
\end{spacing}

\vspace{0.3cm}
{\centering \includegraphics{../Bilder/kaninchengitter2.ps} \par}
\vspace{0.3cm}

{\noindent \raggedright ~\par}

\newpage
{\noindent \raggedright \underbar{\Large C.)Literatur / Zitatenverzeichnis}\Large \par}

\vspace{0.375cm}
{\centering \begin{tabular}{ll}
Kürzel&
Quelle\\
ash&
airsnort.sourceforge.net\\
clh&
www.cryptolabs.org/wep/WeisWEPcccDatenschleuder.html\\
crp&
www.tco-info.com/i/dok99/99crt.pdf\\
cth&
www.attrition.org/\~{}modify/texts/vaneck/c\_tempest.html\\
fap&
Fachlexikon ABC Physik vom Harri Deutsch Verlag Frankfurt am Main von 1974\\
ibh&
www.informatik.hu-berlin.de/\~{}thalheim/18c3/index.html\\
moh&
www.monkey.org/\~{ }dugsong/dsniff\\
pfs&
Physikalische Formeln und Tabellen, Lindauer Verlag München, von \( ^{5} \)1989\\
rsp&
jya.com/rs232.pdf\\
sip&
standards.ieee.org/reading/ieee/std/lanman/802.11-1999.pdf\\
sup&
www.tco-info.com/i/dok99/99su.pdf\\
tir&
www6.tomshardware.com/mainboard/00q1/000308/images/rambus.jpg\\
urp&
Unterricht Physik\\
wch&
www.ccc.de\\
wlh&
www.ccc.de/wlan\\
\end{tabular}\par}
\vspace{0.375cm}

\noindent Weiterhin verwendete Literatur und Quellen:\\
\\
www.pci-card.com/ce.htm\\
www.apogeonline.com/libri/00483/allegati/doc/tempest/EMP.HTM\\
jya.com/emr.pdf\\
www.sozialnetz-hessen.de/ergo-online/Arbeitsplatz/Hardware/G\_Pruef-s.htm\\
www.infowar.com/class\_3/harden.html-ssi\\
www.cl.cam.ac.uk/\~{}mgk25/ih98-tempest.pdf\\
cryptome.org/nsa-94-106.htm\\
cryptome.org/nstissi-7000.htm\\
www.fc.net/phrack/files/p44/p44-10.html\\
www.proton-usa.com/service/pc-tech.htm\\
www.tco.se/pdfarkiv/TCOenglish.pdf\\
www.eskimo.com/\~{}joelm/tempestintro.html\\



\noindent \underbar{\Large Vielen Dank an: } \par
\noindent \begin{itemize}
\item Martin Schauer, für die Möglichkeit mit seinen Geräten und seiner Mithilfe die nötigen Messungen durchzuführen
\item Herrn Berger, für die Betreuung der Facharbeit
\item Meine Mutter, für die Korrektur der zahllosen Rechtschreibfehler
\item Tilman Frosch, für die Idee über dieses Thema zu schreiben
\end{itemize} 

\newpage

{\noindent \raggedright \underbar{\Large D.)Beschreibung der verwendeten Software} \par}
\begin{spacing}{1.25}
\noindent - Textgestaltung: KLyx und LaTeX

\noindent - Bildbearbeitung: gimp

\noindent - Messung: "tempest for eliza" von www.erikyyy.de
\end{spacing}

\newpage
\noindent \underbar{\Large Eigenständigkeitserklärung:}{\Large \par}

\( \!  \)

\( \!  \)

\( \!  \)

\noindent Ich erkläre, daß ich die Arbeit ohne fremde Hilfe angefertigt und
nur die im Literaturverzeichnis angeführten Quellen und Hilfsmittel benützt
habe.

\noindent \( \!  \)

\noindent Eisingen, den

\end{document}
